Geheime Offenbarung: Die Berry Apokalypse

Das Wort „Apokalypse“ stammt vom griechischen Wort apokálypsis ab, was so viel wie „Enthüllung“ oder „Entschleierung“ bedeutet, im Christentum wird es auch als „Offenbarung“ übersetzt. Im Zusammenhang mit der Bibel bezieht sich die Apokalypse auf die Offenbarung des Johannes, welches das letzte Buch des Neuen Testaments ist.

Geheime Offenbarung des Johannes

Die Berry Apokalypse ist eine der interessantesten und spannendsten Handschriften des 15. Jahrhunderts. Der Auftraggeber des Werkes war Herzog Jean Duc de Berry (1340-1416), einer der größten Liebhaber der Buchkunst und Kunstmäzene seiner Zeit – seine Bibliothek umfasste über 300 Handschriften. Welcher Meister allerdings mit der Schaffung der Berry Apokalypse beauftragt wurde, ist bis heute unbekannt.

Der Inhalt des letzten Buches des Neuen Testaments übte eine ganz besondere Faszination auf die Menschen im Mittelalter aus. Aus diesem Grund wurde der Text der Geheimen Offenbarung des Johannes oft mit einer reichen bildlichen Umsetzung dargestellt.

Kritik an der Gegenwart

Bei der Berry Apokalypse handelt es sich allerdings nicht, wie der Name vielleicht vermuten lässt, um ein zukunftsdeutendes Buch. Das Werk übt zum einen Kritik an der Gegenwart, und zum anderen ist die Geheime Offenbarung eine Schrift des Trosts und des Durchhaltens, um Menschen in bewegten Zeiten Halt und Hoffnung zu bieten. Der Bezug zur Zukunft manifestiert sich in Mahndarstellungen, die in der Berry Apokalypse gezeigt werden.

Kaum ein anderer Text des Neuen Testaments verkörpert das göttliche Geheimnis so wie die Berry Apokalypse. Der Text wird von visionären Bildern begleitet, die die Geschichte vom Ende der alten Welt bis zum Beginn der neuen Welt erzählen.

Faksimile-Edition: 85 einzigartige Miniaturen

Der Inhalt des Textes wird in der Faksimile-Edition auf 87 Blättern im Format 30,2 x 20,8 cm und 85 expressiven Miniaturen wiedergegeben. Der Stil, die Ikonographie und die künstlerische Umsetzung sind dabei absolut einzigartig und illustrieren auf zahlreichen Initialen die Apokalypse des Herzogs von Berry. Der Einband des Originals ist originalgetreu wiedergegeben: ein Samteinband in edlem dunklen Orange, mit kunstvoll gravierten Silberbeschlägen und einer fein gravierten Silberschließe in Form einer französischen Lilie. Geschützt wird dieses wertvolle Werk durch eine Luxuskassette.

Ein wissenschaftlicher Begleitband von Richard K. Emmerson erklärt zusätzlich die Geschichte dieser Handschrift und erläutert alle Miniaturen und Initialen im Detail.

Die Berry Apokalypse ist in einer streng limitierten Auflage von nur 900 Exemplaren weltweit im deutschsprachigen Markt exklusiv bei DOMI Excklusiv (www.domi-exclusiv.com) erhältlich.

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