Die UNESCO ist die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung

Nach der Katastrophe des 2. Weltkrieges wurde am 16. November 1945 die UNESCO als Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation geründet. Die Leitidee der neuen Organisation ist auch Teil ihrer Verfassung: „Da Kriege im Geist der Menschen entstehen, muss auch der Frieden im Geist der Menschen verankert werden“.

Die UNESCO ist damit eine von insgesamt 15 Sonderorganisationen der UN, ist aber als einzige von ihnen auch national weltweit verankert:  Die 199 weltweiten Nationalkommissionen bilden ihrerseits ein globales Netzwerk und sind zudem die Schnittstelle zwischen Staaten, Zivilgesellschaften und der UNESCO.

Eine wichtige Aufgabe der UNESCO ist die Bewahrung des Weltererbes, zu dem aktuell fast 1100 Stätten in beinahe 170 Ländern gehören. Zu ihnen gehören Kulturdenkmäler genauso wie Naturstätten und solche Stätten, die zu beiden Bereichen zählen. Einige davon sind in ihrem Erhalt besonders gefährdet und werden daher noch einmal besonders gelistet. In Deutschland sind es 44 Natur- und Kulturerbestätten, die zur UNESCO-Welterbeliste gehören, in Österreich zehn und in der Schweiz zwölf. Ihren Ausgangspunkt hatte dieses Engagement bei der internationalen Anstrengung, den antiken Tempel von Abu Simbel in Ägypten vor dem Verfall zu retten. Im Jahr 1972 wurde dann das »Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt« verabschiedet.

Doch die Bemühungen zum Erhalt des bedrohten Welterbes ist oftmals ein Wettlauf mit der Zeit und kriegerische Auseinandersetzungen und extremistische Gruppen tun das Ihrige, die Zerstörung zu beschleunigen, wie das Beispiel der antiken Oasenstadt Palmyra in Syrien gezeigt hat. Palmyra gehört seit 1980 zum Welterbe der UNESCO, dennoch wurden einige der bedeutenden historischen Bauwerke 2015 durch Mitglieder der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) gesprengt.

Doch auch andere beschleunigen den Verlust und Raubbau an unserem gemeinsamen Erbe, darunter der verbotene, aber sehr lukrative Handel mit Raubgütern aus historischen Orten. Die UNESCO versucht, dieser Entwicklung durch die Ausbildung von Experten für den Notfall und falls möglich Wiederaufbaumaßnahmen entgegenzusteuern. Dennoch ist es eine wichtige Aufgabe und Verpflichtung, die zum Weltererbe gehörenden Stätten zu dokumentieren und auf diese Weise das Wissen um das Welterbe kommenden Generationen weiterzugeben und es zu erhalten.

Die Buchreihe »UNESCO – Das Erbe der Alten Welt« ist aus dieser Verpflichtung heraus entstanden. Sie ist die weltweit einzige Publikation, die in Form eine reich bebilderten Enzyklopädie alle von der UNESCO in das Weltwerbe aufgenommenen Kulturdenkmäler darstellt.

Die Vielzahl der Welterbestätten hat eine Buchreihe von insgesamt 12 Bänden entstehen lassen, die über 4000 Seiten und 6000 farbige Abbildungen umfassen. Ein besonderes Highlight sind die ausklappbaren Panoramaansichten, die den Leser auf eine imaginäre Reise an die ausgezeichneten Orte in Europa, Afrika und Asien, aber auch Ozeanien oder Australien entführt.

Der Buchreihe »Wundervolle Erde - UNESCO das Erbe der Alten Welt« ist im deutschsprachigen Markt ausschließlich bei DOMI Exclusiv erhältlich (www.domi-exclusiv.com).

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